Tag 38 – Camponotus Nicobarensis

Ab heute kann sich mein Messor Barbarus Volk Zeit lassen beim reproduzieren. Ich habe mir heute eine weitere Krabbelgruppe bestellt. In ein paar Tagen wird sich ein weiteres Volk bei mir einfinden.

Ich habe mich diesmal für Camponotus Nicobarensis entscheiden. Wie bei dem ersten Volk hat man die Qual der Wahl. Die idealen Kandidaten gibt es leider nicht. Diese Art macht keine Winterruhe und braucht auch nur halb so lang um eine neue Arbeiterin zu produzieren.

Mit etwas Glück sind die Viecher am Dienstag da und es geht weiter. Leider geht es auch weiter mit meiner Kostenaufstellung 🙂

Tag 28 – Frisches Geschirr

Ameisen können auch langweilig sein. Deren Besitzer können aber auch zu ungeduldig sein. Letzte Woche noch im Protein-Rausch, geht es nun deutlich ruhiger zu. 

Gelegentlich kommt mal eine raus, dreht eine Runde und kehrt zurück in die Röhre. Ich habe mal ein Blick in das Reagenzglas geworfen. Die Viecher hängen verstärkt an der feuchten Watte. Gegenüber ein paar Körner die sie in das Nest eingetragen haben. 

Heute ist das neue Geschirr eingetroffen. 2 Tränken sowie 4 Futternäpfe. Das ganze frisch aus China für 5,50€. Mit diesem Betrag belaufen sich die Investitionen auf bisher 105,60€.

Wer wissen möchte welchen Schnick-Schnack ich dafür gekauft habe, klickt hier. Klingt viel? Ich habe jedoch schon mehr Geld für, weniger sinnvolle Dinge, in kürzerer Zeit ausgegeben.

Tag 20 – Protein-Rausch

Vor dem Kauf der Ameisen habe ich recht viele Informationen eingeholt, wie die Sippe zu halten ist. Dabei habe ich vollkommen ausgeblendet, dass es am Anfang nicht viel zu sehen gibt.

Die Königin reproduziert sich erst lustig weiter wenn sie sich wohl fühlt. Das ständige nachsehen ob es allen gut geht, ist kontraproduktiv. So war das bisherige Highlight das zubauen des Reagenzglases.

Gelegentlich konnte man eine Arbeiterin, ab und zu auch zwei gleichzeitig beobachten. Dies jedoch nur von kurzer Dauer, dann waren sie wieder verschwunden.

Ich habe heute eine paar kleine Heimchen organisiert. Diese habe ich fachmännisch in den Kyroschlaf in meinem *** Insekten-Hotel bei -18 Grad versetzt.

Nach dem die Heimchen sich akklimatisiert hatten, habe ich ein Exemplar heraus genommen. Das Heimchen habe ich kurzzeitig zwischen meinen Fingern erhöhten G-Kräften ausgesetzt. Das Heimchen habe ich dann etwas vom Nest entfernt abgelegt.

Es dauerte nicht lange und es haben sich bis zu vier Arbeiterinnen sehen lassen um sich mit dem Heimchen beschäftigen. Höchste Priorität schien der Transport in das Nest zu sein.

Ich kann mir gut vorstellen, das die Teile noch nie Proteine in Reichweite hatten.

Die Ameisen und ich sollten aus der Situation mit einem positiven Eindruck heraus gehen. Präzise habe ich den kleinen Bleistift entfernt. Von diesem Moment an hatte das Nest direkten Bodenabschluss.

Nach etwa 45 Minuten was das Heimchen in der Röhre verschwunden. Diesen Artikel ziert der Videobeweis im Zeitraffer. So weit scheint es der Belegschaft gut zu gehen. Mal sehen wieviele sich das nächste mal in die Schlacht stürzen.

Abschließend habe ich festgestellt: Ich brauche Futter mit besseren Kontrast zum Boden.

 

 

Tag 17 – Messor barbarus, Orientierungslauf

Heute die erste Videoaufnahme von Messor Barbarus am Tag 17.

Ich habe mir überlegt gelegentlich ein Video zu veröffentlichen. Aus strategischen Gründen habe ich mir hierzu die Domain: ameisenporno.de angelegt.

Ameisen und Pornos kommen immer gut an, daher werden diese beiden starken Wortmarken fortan bei mir gebündelt.

Des weiteren ist eine IP Kamera mit Infrarotlicht mit Rotation auf dem Postweg. Mal sehen wieviel Qualität man für 20€ bekommt.